
Gründungsberatung inklusiv denken – Schulungen für eine professionelle und empathische Begleitung von Menschen mit Behinderung auf dem Weg in die Selbständigkeit.
Als enterability 2004 als Modellprojekt begonnen hat, waren wir mit vielen Fragen konfrontiert. Eine davon lautete: „Wie funktioniert das überhaupt – eine zielgruppengerechte Existenzgründungsberatung für Menschen mit Behinderung?“
Heute – nach mehr als 20 Jahren Praxis, einigen methodischen Experimenten und auch nachdem wir Fehler gemacht haben, aus denen wir viel gelernt haben – wissen wir, wie es geht. Dieses Wissen geben wir gerne weiter.
enterability hat in einem wissenschaftlich begleiteten Prozess Merkmale und Kriterien für eine zielgruppenspezifische Gründungsbegleitung für Menschen mit Schwerbehinderung erarbeitet und in bedarfsgerechte Lern- und Lehrmethoden übersetzt, weiterentwickelt und übertragbar gemacht.
Wir schulen Menschen, die sich in der Gründungsberatung für Menschen mit Behinderung professionalisieren wollen. Im Fokus stehen dabei die Besonderheiten einer Gründungsbegleitung für Menschen mit Behinderung und eine zielgruppenadäquate Beratungsmethodik.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Manfred Radermacher.
In der Beratung zum Zusammenhang von Behinderung und Arbeit sind neben der Kenntnis der klassischen arbeitsmarktpolitischen Förderinstrumente und deren gesetzlicher Grundlagen (u. a. SGB II und SGB III) Kenntnisse einer Reihe besonderer Förderinstrumente für Menschen mit Schwerbehinderung und besonderer gesetzlicher Bestimmungen zwingend notwendig. Zu nennen sind hier v. a. das SGB IX und die Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung (SchwbAV).
Bei der Beratung von Menschen mit Schwerbehinderung ist neben Fachwissen insbesondere auch eine hohe psychosoziale Beratungskompetenz gefragt, eine Beratungskompetenz, die in besonderer Weise psychische Barrieren von Menschen mit Behinderung berücksichtigt. Eine professionelle und sensible Beratung berücksichtigt die teilweise gravierenden behinderungsbedingten Brüche in der Erwerbsbiografie und die damit verbundenen Erfahrungen von Behinderung.
Erschwerend kommt bei dieser Zielgruppe hinzu: Zum Kreis der Kund:innen gehören neben Menschen mit körperlichen Behinderungen zu einem nicht unerheblichen Teil auch Menschen mit psychischen Behinderungen. Hier ist auch psychologisches Wissen notwendig.